Aktueller Bericht des SR vom 02 Februar 2021: Bauvorhaben der Firma Woll im Gersweiler Wald

So zeigen die Parteien im Saarbrücker Stadtrat (Gemeinderat) ihr wahres Gesicht. Allen voran die Grünen. Jetz merkt der Bürger aus welcher schwarzen Deckung heraus die Grünen ihr Unwesen treiben. Und der Herr Michael Bleines (Linkspartei) von der Saarbahn und Mitglied im Saarbrücker Gemeinderat glaubt das Versprechen der Firma Woll 300 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die Firma Woll bekannt für Sonderlösungen im Maschinenbau findet auch Sonderlösungen bei Waldrodungen.Ich werde diese Sonderlösung in Erinnerung behalten.

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Gemeinsame Presseerklärung von CDU, B90/Grüne und FDP im Saarbrücker Stadtrat: Stadtratskoalition für Reduzierung des Holzeinschlags im Stadtwald

Die Koalition im Saarbrücker Stadtrat aus CDU, Grünen und FDP hat eine deutliche Reduzierung des Holzeinschlags im Saarbrücker Stadtwald im kommenden Jahr beantragt. Künftig sollen statt 10.000 nur noch 7.000 Erntefestmeter entnommen werden dürfen. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden Strategie zum Artenschutz und zum Erhalt der heimischen Wälder.

„Unsere städtischen Wälder nehmen eine herausragende Rolle beim Klima- und Umweltschutz ein. Sie binden Luftschadstoffe, sorgen für ein besseres Stadtklima und dienen als Wasserspeicher. Außerdem dient der Stadtwald der Naherholung der Saarbrücker*innen. Darum ist es uns ein wichtiges Anliegen, unsere städtischen Wälder zu erhalten. Dies erreichen wir unter anderem durch eine Einschränkung der Bewirtschaftung, sprich einer Reduzierung des Holzeinschlags. Der Entwurf des neuen Forstwirtschaftsplans hat vorgesehen, dass von den 12.000 nachwachsenden Festmetern im Saarbrücker Stadtwald im Jahr 2020 wieder 10.000 entnommen werden. In einem ersten Schritt haben wir beantragt, den Holzeinschlag ab kommendem Jahr um 3.000 auf 7.000 Festmeter zu reduzieren. Die Verwaltung wird beauftragt, den Forstwirtschaftsplan für 2020 entsprechend anzupassen“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der Grünen im Stadtrat, Dr. Jérôme Lange.

„Die Reduzierung des Holzeinschlags ist auch Bestandteil einer kommunalen Strategie im Kampf gegen das Artensterben. Wir wollen, dass der Holzeinschlag zur Brut- und Setzzeit vollkommen ausgesetzt wird. Außerdem müssen Möglichkeiten einer bodenschonenden Waldbewirtschaftung genutzt werden. Das heißt, es sollte auf den Einsatz von Harvestern, die erhebliche Bodenschäden verursachen, verzichtet werden. Hierzu sollen in Umsetzung des Koalitionsvertrages im Laufe des kommenden Jahres noch verbindliche Vorgaben erarbeitet und erlassen werden“, kündigt Dr. Volker Krämer, der umweltpolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, an.

„Im Forstwirtschaftsplan soll außerdem Sorge dafür getragen werden, dass die Verminderung des Holzeinschlags zugunsten der Buchen erfolgt. Vor allem der letztjährige Sommer mit seiner langen Hitzeperiode hat schwere Schäden beim Buchenbestand verursacht. Daher sollte bei der Waldbewirtschaftung prioritär Wert auf den Erhalt der Buchen im Stadtwald gelegt werden“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Helmut Isringhaus abschließend.

Antrag der Fraktion:  1582 SZ Gruene FDP Verringerung des Holzeinschlags im Saarbruecker Stadtwald

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DIE LINKE im Stadtrat: Firma Woll – Erweiterung zur Standortsicherung!

Die Linksfraktion im Stadtrat fordert die Verwaltung auf, die Erweiterungspläne der Firma Woll in Gersweiler nicht weiter zu verschleppen, sondern im Sinne des Erhalts der Arbeitsplätze am Standort zu genehmigen. Der Fraktionsvorsitzende Michael Bleines dazu:

„Die in Gersweiler ansässige Firma Woll ist tätig im Bereich ‚Sonderlösungen Maschinenbau / Automatisierung‘.Das Unternehmen befindet sich auf einem kontinuierlichen Wachstumspfad in Hinblick auf Umsatzentwicklung, Gewerbesteueraufkommen und Anzahl der Arbeitsplätze. Um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und dem Unternehmenswachstum Rechnung zu tragen, plant das Unternehmen eine Expansion am Standort in Gersweiler. Wir begrüßen diese Entscheidung und sehen keinen Grund, dem Unternehmen dieses Vorhaben zu versagen.“

Nach geltendem Recht, so Bleines weiter, seien für notwendige Rodungsmaßnahmen Ausgleichspflanzungen zu schaffen, was auch von der Firma Woll so gesehen und unterstützt werde. Flächen stünden zur Verfügung und eine oder mehrere Ersatzpflanzungen seien möglich. Insofern könne das Unternehmen nach Einschätzung der LINKEN am Standort nach Recht und Gesetz und nach klima- und umweltgerechten Maßgaben expandieren.

„Es gibt keinen ernsthaften Grund, dem Unternehmen die Erweiterung zu verweigern oder das Verfahren weiter in die Länge zu ziehen. Selbst der Naturschutzbeauftragte von Gersweiler hat sich kürzlich in einem Leserbrief im Westmagazin dazu zu Wort gemeldet und erklärt: ‚Wenn die Firma Woll Personal abbauen muss, weil sie den Betrieb an dieser Stelle nicht erweitern kann, dann bin ich wohl oder übel bereit, dieses Waldstück zugunsten der Fa. an dieser Stelle zu opfern. Verschiedene Gremien haben es ja schließlich erlaubt, dass diese Firma sich dort ansiedeln konnte‘. Dem ist nichts weiter hinzuzufügen.“

Stadtratsfraktion DIE LINKE

Rathaus St. Johann

66111 Saarbrücken

Peter Buwen

Fraktionsgeschäftsführer

Tel.: (0681) 905-1797

Email: peter.buwen@saarbruecken.de

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Neu auf dem Büchermarkt: Steinzeug Westerwälder Art aus Klarenthal-Krughütte von Eva Blanc

Birnförmige Schnauzenkanne aus Krughütte mit Ritzdekor und blauer Bemalung

Bereits der Name „Krughütte“ verdeutlicht, dass in dieser Ortschaft im Westen der Landeshauptstadt Saarbrücken früher Töpfereien aktiv waren. Seit 1721 bis in das 19. Jahrhundert wurden hier aus den lokalen Tonvorkommen Gebrauchsgeschirre und technische Keramik aus Steinzeug nach Westwälder Arthergestellt.Durch intensive heimatkundliche Forschungen von Christian Kneip, Carl Büch, Hans Spiegel und Albrecht Rixecker blieb die Kenntnis um die Steinzeugtöpferei in Krughütte bis in die heutige Zeit erhalten. Allerdings fehlte es bislang weitestgehend an Erzeugnissen, die den vor Ort tätigen Handwerkern sicher zugeordnet werden konnten.

Vor diesem Hintergrund war es zweifelsohne ein Glücksfall, dass der Heimatkundliche Verein Gersweiler-Ottenhausen im Jahr 2004 bei einer Bodenforschungsmaßnahme in der Krughütter Friedrichstraße Werkstattabfälle einer ehemaligen Töpferei

sichern konnte. Dabei wurden fast 4.000 Fragmente von Töpfen, Kannen, Krügen, Flaschen,Schüsseln, Tellernund Brennhilfen geborgen, gereinigt und anschließend im Gersweiler Rathaus deponiert.

Hoher Doppelhenkeltopf aus Krughütte mit blauer Bemalung

In den letzten zwei Jahren hat die promovierte Archäologin und Keramikexpertin Eva Blanc aus Neulussheim die Steinzeugfunde wissenschaftlich aufgearbeitet. Aus dieser fruchtbaren Kooperation ist der vorliegende Band zur Steinzeugtöpferei in Krughütte entstanden. Im ersten Teil werden zunächst die geschichtliche Entwicklung des Keramikstandortes sowie die Schicksale und Wanderungsbewegungen der Töpferfamilien dargestellt. Es folgen eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Grabungskampagne 2004 sowie eine kritische Analyse der vielfältigen Formen und Dekore der Funde. Der zweite Teil enthält eine reich bebilderte Dokumentation von 115 repräsentativen Belegstücken.

Aus Sicht der baden-württembergischen Autorin hat sich der fachliche Blick ins Saarland gelohnt: „Mit der wissenschaftlichen Auswertung der materiellen Hinterlassenschaften der Ausgrabung „Klarenthal-Krughütte, Friedrichstraße 19“ konnte der Steinzeugforschung ein weiteres Puzzleteil hinzugefügt werden. Aus Scherben wird Geschichte.“

Mit der im Januar erscheinenden Publikation von Eva Blanc setzen die Gersweiler Heimatforscher ihre Bücherreihe zum Gewerbefleiß und zum Kunsthandwerk im Saarbrücker Westen fort.Für sie ist es zugleich Ansporn, in Krughütte eine weitere Grabung nach Steinzeug auf den Weg zu bringen.

Der112 Seiten starke und gut ausgestattete Band kann bei der Geschäftsstelle des Heimatkundlichen Vereins Gersweiler-Ottenhausen im ehemaligen Gersweiler Rathaus zum Preis von 17,80 € bezogen werden (E-Mail: hkv@hkv-gersweiler.de, Tel.: 0681-700386, 0681-70500 und 0681-5014133, Web: www.hkv-gersweiler.de).


 

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Es kann eben nicht jeder machen, wozu er Lust hat.

Ein Grundeinkommen von 1500 Euro pro Monat könnte die Gesellschaft retten, sagt Wirtschaftsprüfer Brüne Schloen. Gewerkschafter Ralf Krämer hält das für eine ungerechte wie illusorische Idee. Ein Streitgespräch, moderiert von Florian Diekmann und Marianne Wellershoff.

Hier weiterlesen bei Spiegel Online >>>>


 

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Wieder als CD erhältlich: „Vorfahren des Kapitäns der Reichsarmee Freiherr Johann Albert von Winterscheidt zum Kirschhof“

Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage gibt der Heimatkundliche Verein Gersweiler-Ottenhausen das 2009 erschienene und längst vergriffene Buch „Vorfahren des Kapitäns der Reichsarmee Freiherr Johann Albert von Winterscheidt zum Kirschhof“ von Gert Heil jetzt als CD heraus.

Kurz vor der französischen Revolution verstarb 1779 als letzte Namenträgerin eines rund 150 Jahre im Saarland ansässigen Adelsgeschlechtes Anna Katharina Freifrau von Winterscheidt zum Kirschhof. Aus ihrer Ehe und den Ehen ihrer vier Schwestern mit Glasmacher- und Bauernfamilien unserer Region entstammen viele „bürgerliche“ Familien im heutigen Saarland und in Lothringen. Viele Nachfahren finden sich auch in Gersweiler Familien.

Seit Generationen suchten Familienforscher bislang erfolglos nach der Herkunft und den Vorfahren der „Freiherren von Winterscheidt zum Kirschhof“, den Besitzern des Kirschhofes, eines ehemaligen Gutshofes zwischen Heusweiler und Eiweiler. Mit dem vorliegenden, wissenschaftlich fundierten Werk bringt Gert Heil nach jahrelangen Archivrecherchen neue Erkenntnisse über die wahrscheinliche Herkunft des Geschlechtes „von Winterscheidt“ und stellt bedeutende Persönlichkeiten und Geschlechter vor, die zu den Vorfahren und nahen Verwandten zählen. Der Autor liefert nicht nur trockene Daten, sondern präsentiert die Vorfahren des Geschlechtes in ihrer Zeit, so dass ein lebendiges Bild über fünf Jahrhunderte vom 13. bis ins 18. Jahrhundert entsteht.

Das Buch schlägt, ausgehend von Johann Albert von Winterscheidt zum Kirschhof, einen Bogen zu den beiden Brüdern Johann von Winterscheidt, Generalwachtmeister in der Churbayrischen Armee, und Johann Conrad von Winterscheidt zum Kirschhof sowie deren Einsatz im Dreißigjährigen Krieg, beleuchtet das lothringische Geschlecht „von Niedbrück“, das zu Zeiten der Reformation mit hervorragenden Persönlichkeiten Einfluss auf das politische Handeln der Fürsten genommen hat, behandelt das Tiroler Geschlecht „von Schyrle“ und stellt mit über achtzig Patrizierfamilien aus Straßburg und der Oberrheinregion umfangreiches Quellenmaterial zu bedeutenden Vorfahren des Geschlechtes dar. Dabei werden die handelnden Personen in einen historischen und gesellschaftspolitischen Kontext gestellt, wodurch sie erst ein deutlicheres „Gesicht“ erhalten. Der 492 Seiten umfassende Band schließt mit einer Vorfahrenliste, die bis zu den Karolingern zurückgeht.

Die CD kann bei der Geschäftsstelle des Heimatkundlichen Vereins Gersweiler-Ottenhausen im ehemaligen Gersweiler Rathaus zum Preis von 12,80 € bezogen werden (E-Mail: hkv@hkv-gersweiler.de, Tel.: 0681-700386, 0681-70500 und 0681-5014133, Web: www.hkv-gersweiler.de).

 

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